Insight · Produkt

Produktbilder für Produkte, die es nicht gibt

Kategorie: ProduktvisualisierungLesezeit: 3 Minuten

Ein Parfüm verkaufen, das noch nicht abgefüllt ist. Ein Möbelstück zeigen, das noch nicht gebaut wurde. Was früher ein Fotostudio und einen Prototyp brauchte, ist heute eine Gestaltungsfrage.

Das Henne-Ei-Problem

Eine neue Produktmarke steckt am Anfang immer in derselben Falle: Um Investoren, Handelspartner oder erste Kundinnen zu überzeugen, braucht sie Bilder. Um Bilder zu bekommen, braucht sie ein Produkt. Um ein Produkt zu bekommen, braucht sie Geld – von genau den Leuten, die erst die Bilder sehen wollen.

An dieser Stelle sterben mehr gute Ideen als an schlechter Gestaltung.

Was sich geändert hat

Produktbilder lassen sich heute erzeugen, bevor das Produkt existiert. Nicht als grober Platzhalter, sondern in einer Qualität, die neben echter Produktfotografie besteht.

Bei Vyane haben wir genau das gemacht: dunkles Glas, warmes Seitenlicht, gedeckte Goldtöne – ein Flacon, den es physisch noch nicht gibt, aber der so aussieht, wie er aussehen soll.

Wo die Arbeit wirklich liegt

Der verbreitete Irrtum: Man tippt eine Beschreibung ein und bekommt ein Bild. So entstehen genau die austauschbaren Motive, die man sofort erkennt.

Die eigentliche Arbeit liegt woanders:

Der ehrliche Teil

Diese Bilder ersetzen kein reales Produkt. Sie ersetzen den Beweis, den man am Anfang nicht erbringen kann. Sobald das Produkt existiert, wird fotografiert – und die Bilder von vorher werden zur Vorlage, an der man sich messen lässt.

Die Reihenfolge dreht sich um: erst die Marke beweisen, dann das Produkt bauen.

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