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Warum wir bauen, was wir entwerfen

Kategorie: ArbeitsweiseLesezeit: 3 Minuten

Die meisten Studios liefern ein Design und geben es weiter. Wir bauen es selbst zu Ende – mit Login, Datenbank und Zahlungen. Das ist unbequemer, aber es ist der einzige Weg, bei dem am Ende funktioniert, was am Anfang gedacht war.

Die Übergabe ist der teuerste Moment

Der klassische Ablauf: Ein Studio gestaltet, eine Agentur baut. Dazwischen liegt eine Übergabe – und in dieser Übergabe geht regelmässig genau das verloren, was ein Projekt besonders gemacht hätte.

Nicht aus Böswilligkeit. Sondern weil im Entwurf Dinge stehen, die im Bauen unbequem sind: eine Animation, die man schwer umsetzen kann. Ein Zustand, an den niemand gedacht hat. Ein Ablauf, der auf dem Bildschirm überzeugt, aber mit echten Daten nicht funktioniert.

Was ein Entwurf nicht weiss

Ein Design zeigt den guten Fall. Die Realität besteht aber grösstenteils aus den anderen Fällen:

Diese Fragen tauchen nicht im Entwurf auf. Sie tauchen beim Bauen auf. Wer beides macht, beantwortet sie, bevor sie zum Problem werden.

Was das in der Praxis heisst

Unsere eigenen Projekte sind kein Prototyp-Theater. Beedaro hat Inserate, Gebote, Chat, Bewertungen und Abrechnung. Mendi erzeugt Schweizer QR-Rechnungen als PDF und führt einen Fall vom Eingang bis zur Einigung. Octocade erkennt Spiele per Foto und bewertet sie.

Das sind keine Bildschirme. Das sind Anwendungen mit Datenbank, Login und Zahlungen.

Der Preis

Ehrlich gesagt: Es dauert länger. Und es geht nur, wenn man wenige Projekte gleichzeitig macht statt vieler. Genau deshalb ist MOQRO klein – nicht aus Bescheidenheit, sondern weil diese Arbeitsweise es verlangt.

Eine Gestaltung, die sich nicht umsetzen lässt, ist nur ein Bild.

Ein Projekt im Kopf?

MOQRO ist offen für ausgewählte digitale Projekte und Markenideen.

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